Das Jahr 2021 im Zoo

Polarwölfe-ZooHST

Die ersten Wochen des Jahres werden im Zoo Stralsund traditionell dafür genutzt, das vergangene Jahr auszuwerten und eine Vorschau auf das neue Jahr zu wagen.
Auch wenn das Pandemiegeschehen das gesamte gesellschaftliche Leben bestimmt hat, geht doch der Zooalltag weiter. Die Tiere werden versorgt, es gibt Geburten und Todesfälle im Tierbestand, und so lange es die Rahmenbedingungen zulassen, werden im Zoo Tag für Tag Gäste begrüßt.

Über 150.000 Gäste haben im vergangenen Jahr im Stralsunder Zoo eine Reise „Vom Bauernhof in die Wildnis“ unternommen. Damit wurde das sehr gute Ergebnis vom Vorjahr nochmals übertroffen! Aus den Besucherumfragen geht hervor, dass es die Natürlichkeit der Anlage, die Nähe zu den Tieren, die Kombination von großzügigen Tieranlagen und historischen Gebäuden und das gastronomische Angebot im „Delikater“ sind, die besonders geschätzt werden.
Zu einem regelrechten Besuchermagneten hat sich die Tiershow entwickelt.

Im Tierbestand gab es keine gravierenden Veränderungen. Es leben rund 1.250 Tiere in 120 Arten im Zoo. Eine Stralsunder Besonderheit in der Zoowelt stellt dabei der hohe Anteil an teilweise sehr seltenen Haustierrassen dar.

Nachzucht stellte sich bei zahlreichen Tierarten ein. Besonders erwähnt werden soll dabei ein junger Kaiserschnurrbarttamarin, drei Kaukasische Zwergzebus, ein Watussirind, zwei Steinadler, zwei Agutis und mehrere Webervögel.
Die Roten Sichler, die einen Höhepunkt der Tiershow darstellen, haben sich so erfolgreich vermehrt, dass eine deutlich größere Voliere für die Tiere erforderlich wird. Der Bau dieser Voliere wurde bereits begonnen, die Finanzierung übernehmen die Zoofreunde Stralsund e.V.

Neben den zahlreichen Nachzuchten und einigen Neuerwerbungen, galt es auch von zwei echten Tierpersönlichkeiten Abschied zu nehmen. In einem überdurchschnittlich hohen Lebensalter verendeten der Sattelschweineber „Eberhard“ und die Schwarzbunte Kuh „Rita“. Beide waren über viele Jahre ein fester Bestandteil des Bauernhofbereiches im Zoo. Bedauerlich war darüber hinaus der Verlust mehrerer Bennettkängurus. Sie wurden durch einen Fuchs gerissen.

Durch die Fertigstellung des Südamerikahauses sind einige Arten neu in den Tierbestand aufgenommen worden. Hierzu zählen das Südliche Kugelgürteltier, die Lanzennasenfledermaus und die Zwergseidenäffchen. Ein weiterer Neuzugang sind die Zebramangusten.

Im Jahr 2021 konnten zahlreiche Bauvorhaben umgesetzt werden. So wurde unter anderem die umfangreiche Sanierung des Südamerikahauses abgeschlossen, die Futterküche wurde mit neuen Kühlzellen ausgestattet, ein für die Besucher einsehbarer Brut- und Aufzuchtraum in Betrieb genommen und die Wölfe erhielten einen Teich.
Für die Passanten am Grünhufer Bogen gut sichtbar wurde der zweite Abschnitt des Außenzaunes erneuert. Der Neue Zaun wurde mit einem Blechstreifen versehen, der das Überklettern durch Raubwild verhindert. Mit Hilfe der Zoofreunde und der Stadtwerke konnte der Stralsunder Graffitikünstler Marcel Kutz für die Gestaltung des Außenzaunes gewonnen werden.

Die Pläne für die weitere Entwicklung des Zoos wurden 2021 in einem umfangreichen Masterplan festgeschrieben. Unter dem bereits bekannten Motto „Vom Bauernhof in die Wildnis“ wird „Der Zoo der wilden Pfade“ entstehen. Einige Pfade, wie der „Mühlenpfad“ werden schon in nächster Zukunft umgesetzt. Der „Traumpfad“ mit mehreren Indoorangeboten, einem Australienbereich und einer neuen Gastronomie steht zusammen mit einer für Besucher einsehbaren Futterküche als nächster Schritt auf dem Plan. Spannende Pfade bis hin zur „Himmelsschneise“, einem Entdeckerpfad in die Baumkronen, werden folgen.

Der Zoo hat aktuell täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation sind die Innenbereiche derzeit nicht zugänglich.

 

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